Odenwald gegen Rechts - BUNT statt braun

Ausstellung zum Thema Antisemitismus „Angst vor Hass“

vom 25. Oktober 2021

Eine gemeinsame Aktion der Jugendwerkstätten Odenwald e.V., des evangelischen Dekanats Odenwald, der Stadt Bad König sowie der Initiative Odenwald gegen Rechts

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Einladung zur Bündnissitzung

vom 5. Oktober 2021

Zu seiner 145. Bündnissitzung am 14.10.2021 um 18.30 Uhr, Bahnhofstraße 2, 64732 Bad König, lädt “Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun” alle Interessierten herzlich ein. Themen des Abends werden u.a. die Ausstellung „Angst vor Hass“ zum Thema Antisemitismus, der Stolpersteinrundgang am 09.11.2021 (Reichspogromnacht) sowie die Umbenennung der Dr.-Anton-Leber-Str. sein. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Rückblick auf unsere Veranstaltungen in den letzten Wochen. Da wir räumlich begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter info@odenwald-gegen-rechts.de oder 06061 969911. Es gilt die 3G – Regel.

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Einladung zur Bündnissitzung

vom 17. August 2021

Zu seiner 144. Bündnissitzung am 25.08.2021 um 18.30 Uhr, Bahnhofstraße 2, 64732 Bad König, lädt “Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun” alle Interessierten herzlich ein. Themen des Abends werden u.a. die Vorbereitung von Veranstaltungen zum Antikriegstag am 4.9., sowie zum 09.11.2021 (Reichspogromnacht) sein. Zum Thema Antisemitismus wird die Ausstellung “Angst vor Hass” ab Ende September bis Anfang November 2021 an verschiedenen Orten im Odenwald gezeigt. Informationen unter info@odenwald-gegen-rechts.de oder 06061 969911.

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Odenwald gegen Rechts gewinnt zahlreiche neue Mitstreiter*innen

vom 30. Juli 2021

ODENWALDKREIS. Das Bündnis Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun freut sich über zahlreiche neue Bündnispartner*innen. Im Zuge der breit geführten öffentlichen Diskussion über den Austritt der Stadt Erbach aus dem Bündnis Odenwald gegen Rechts sind neun neue Verbände und Organisationen und viele Einzelpersonen dem Bündnis beigetreten, um sich dort für die Demokratie und gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus zu engagieren. Odenwald gegen Rechts begrüßt dies sehr: „Hauptaufgabe unseres Bündnisses ist die Verteidigung und Stärkung der Demokratie gegen die massive Bedrohung von rechts. Wir setzen uns für ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander im Odenwaldkreis ein. Hand in Hand stehen wir für ein offenes, tolerantes und buntes Zusammenleben in unserer Region“. Für die vorbildliche Arbeit als zivilgesellschaftliche Initiative wurde Odenwald gegen Rechts wiederholt auf Bundes- und Landesebene ausgezeichnet, unter anderem im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ und mit der Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“.

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„Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!“ (E. Bejanaro)

vom 30. Juli 2021

Nachruf zum Tod von Esther Bejarano¬¬¬ Die Mitglieder im Bündnis „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ trauern um Esther Béjarano. Die Deutsche jüdischen Glaubens, die das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau überlebt hat, ist am 10. Juli im Alter von 96 Jahren in Hamburg gestorben. Sie überlebte das KZ, weil sie Akkordeon spielen konnte und für das Mädchenorchester von Auschwitz ausgewählt worden war. Nach dem Krieg erfuhr Esther, dass ihre Eltern und ihre Schwester Ruth umgebracht wurden. Als der Krieg und damit der Naziterror vorbei waren, ging sie nach Palästina, kehrte aber 1960 nach Deutschland zurück. In Hamburg betrieb sie eine Wäscherei und engagierte sich in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA), deren Ehrenvorsitzende sie war. Sie gründete das Auschwitz-Komitee gegen das Vergessen. Vor Schulklassen berichtete sie als Zeitzeugin immer wieder von den Grausamkeiten im KZ. Sie war Mahnerin, die vor neuen Gefahren von rechts warnte und demonstrierte gegen Neonazis. „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ zitiert aus dem Nachruf von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: „Wir verlieren mit ihr eine mutige Persönlichkeit, die sich bis zuletzt für die Verfolgten des Naziregimes eingesetzt hat“. Umso enttäuschter muss sie gewesen sein, als der VVN-BdA verdächtigt wurde, linksextrem zu sein und deshalb die Gemeinnützigkeit aberkannt wurde. In einem offenen Brief an Finanzminister Olaf Scholz schrieb sie: „Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!“ Für „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ bleibt Esther Béjanaro -auch in diesem Sinne- immer ein Vorbild.

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Bündnissitzung "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun"

vom 20. Mai 2021

Bündnissitzung online über Zoom 25.05.2021 um 18.00 Uhr

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Stellungnahme zur Beendigung der Partnerschaft der Kreisstadt Erbach

vom 16. Mai 2021

Wir, die Initiative „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ bedauert, dass die Kreisstadt Erbach dieses Bündnis verlassen hat. Die Begründung, die Bürgermeister Peter Traub im Namen des Magistrats formuliert hat, zeigt nach Ansicht der Initiative, dass die Stadträte nicht erkannt haben, um was es geht. „Hand in Hand stehen wir für ein offenes, tolerantes und buntes Zusammenleben in unserer Region“, so lautet das Selbstverständnis von „Odenwald gegen Rechts“. Das bedeutet nicht – wie vom Magistrat unterstellt – Bürger oder Parteien auszugrenzen. Im Gegenteil: Ein gewaltfreies und respektvolles Miteinander ist oberstes Ziel. Für die vorbildliche Arbeit als zivilgesellschaftliche Initiative wurden wir mehrfach ausgezeichnet: 2009 und 2017 im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“, ausgelobt vom Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT) und 2012 mit der Landesauszeichnung „Soziales Bürgerengagement“ vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Andererseits gilt: Parteien oder Gruppierungen, die demokratische Grundprinzipien missachten, müssen als Gefahr benannt werden. In der AfD sehen wir eine Partei, die das friedliche Miteinander verhindert. Äußerungen führender AfD-Politikern zeugen von rassistischer und faschistischer Gesinnung, in vielen Fällen fehlt die Abgrenzung von gewaltbereiten Gruppen. Nur so ist zu erklären, dass der Verfassungsschutz Teile dieser Partei beobachtet. Auch wenn die AfD demokratisch gewählt ist, heißt das nicht, dass deren Abgeordnete Demokraten sind. Die gleiche Gefahr sehen wir in der Querfront der Corona-Demonstrationen. Diese Gruppierungen nutzen die Pandemie und die damit verbundenen Belastungen der Bevölkerung aus, um ihre Verschwörungsmythen zu verbreiten. Sie werden als Einfallstor in die Mitte der Gesellschaft missbraucht, um rechtes Denken zu verbreiten. Kritik am Krisenmanagement der Regierung ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich willkommen, wenn damit Leid gelindert oder falsche Entscheidungen revidiert werden sollen. Hass und Hetze haben allerdings weder in der Krise, noch im Alltag der Menschen einen Platz und dafür steht „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“. In der Geschichte der Bundesrepublik hat sich seit 1949 gezeigt, dass Krisen dann überwunden werden können, wenn Kompromisse gesucht und gefunden werden, wenn Solidarität statt Spaltung zum Prinzip erhoben wird. Mit unserer Kritik am Beschluss des Erbacher Magistrats erinnern wir auch an unsere weiteren Grundsätze, wie sie seit 2006 gelten, als Bürgerinnen und Bürger angekündigten Aufmärschen von Neonazis entgegenzutreten. Von Anfang an war es das Ziel, intolerantes Verhalten, Gewalt, Extremismus aller Art, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie zu verhindern und nach den Ursachen zu fragen. So können Denk- und Lernprozesse angestoßen werden. Damit sollte ein Zeichen gesetzt werden gegen die Art und Weise, wie rechtsextreme Gruppierungen unter dem Deckmantel sozialer Forderungen Einfluss gewinnen wollen. Wer gegen Minderheiten hetzt, greift direkt die im Grundgesetz garantierten Freiheitsrechte an und tritt die Menschenwürde mit Füßen. Wenn junge Menschen in diesem Sinn gegen die demokratische Grundordnung aufgebracht werden, ist dies doppelt verwerflich. Wir sehen es deshalb als eine unserer wichtigsten Aufgaben an, mit Aktionen und Veranstaltungen eine tolerante Jugendkultur und den Austausch zwischen den Kulturen zu fördern. ¬¬¬ Städte und Gemeinden des Odenwaldkreises, der Deutsche Gewerkschaftsbund, Parteien und die christlichen Kirchen haben diese Prinzipien der Initiative „Odenwald gegen Rechts“ anerkannt und sich deshalb diesem Bündnis zur Verteidigung und Stärkung der Demokratie angeschlossen. Umso bedauerlicher ist es, dass die Kreisstadt Erbach dem Bündnis zu einem Zeitpunkt den Rücken kehrt, in dem die Demokratie vor besonderen Herausforderungen steht. Die Entscheidung des Bürgermeisters und des Magistrats der Stadt Erbach, das Bündnis zu verlassen schadet aus unserer Sicht nicht nur dem Ruf der Stadt Erbach sondern dem gesamten Odenwaldkreis. Das Bündnis appelliert deshalb an die Verantwortlichen der Stadt Erbach, diese Entscheidung zu überdenken und die Zusammenarbeit fortzuführen, Haltung zu zeigen und dafür zu sorgen, dass Erbach und der Odenwaldkreis weltoffen, bunt und menschenfreundlich bleiben -in und außerhalb von Behörden.

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"Warum ich erzähle…“

vom 30. April 2021

Wenn die Jüdin Henriette Kretz aus ihrem Leben erzählt, hört man eine Stecknadel fallen. Sie hat als Kind den Holocaust in Polen überlebt und setzt sich heute unermüdlich als Mahnerin ein, damit das oft gehörte „Nie wieder“ keine Floskel bleibt.

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Chronologie einer Erbacher Fahrrad – „Posse“

vom 13. April 2021

Prolog Unser Bündnis „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ steht für Menschenrechte und Demokratie und engagiert sich gegen Rassismus, Antisemitismus und rechte Gewalt. Mit „Werbung“ haben unsere Aktionen rein gar nichts zu tun. Leider wird uns dieses von der Erbacher Stadtverwaltung trotz mehrfacher Aufklärung immer wieder unterstellt.

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Nachtrag zu den Wahlprüfsteinen

vom 7. März 2021

Die Antworten werden nachstehend in gekürzter Form dargestellt. (Bei Bedarf werden die Originaltexte gerne zugeschickt.)

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WAHLPRÜFSTEINE

vom 3. März 2021

In diesem Jahr werden einige Wahlen anstehen. Neben der Bundestagswahl im September, werden am 14. März in Hessen Kommunalwahlen stattfinden. Das heißt, es wird eine Direktwahl der Landrätin oder des Landrates stattfinden, die Wahl des Kreistages, Wahlen zu Stadtverordnetenversammlungen und in einigen Gemeinden und Städter die BürgermeisterInnen-wahlen. Dazu haben wir von „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ Fragen an verschiedene KandidatInnen in Bezug auf Menschenrechte und Demokratie gestellt. Folgender Text mit den anschließenden Fragen wurde an die KandidatInnen per Mail versendet: Wir sind eine Initiative Odenwälder Bürgerinnen und Bürger, die sich im Oktober 2006 gegründet hat. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, intolerantem Verhalten, Gewalt, Extremismus aller Art, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Homophobie nachhaltig entgegenzutreten.

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Initiative warnt davor, Hetze als harmlos hinzunehmen

vom 18. Dezember 2020

Die Initiative „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ warnt vor neuen Formen, mit denen rechtsradikale und fremdenfeindliche Gruppen ihr Gedankengut verbreiten. Bisher unbekannte Täter hatten sowohl am Büro der Grünen, als auch an anderen Stellen in Michelstadt Plakate mit Karikaturen und einer Statistik beklebt, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen. Bei genauem Hinsehen sei zu verstehen, dass es um nichts anderes geht als um Hetze gegen Migranten. Die Zahlen einer Statistik sollten den Eindruck erwecken, es handele sich um Fakten, die nicht zu widerlegen sind. Stattdessen würden mit einer solchen Statistik Emotionen geweckt, um Stimmung gegen diejenigen zu erzeugen, die sich auf dem Boden des Rechtsstaates bewegten. Wer danach strebt, das im Grundgesetz verbriefte Recht auf Asyl auszuhebeln, handele verfassungsfeindlich. Migration werde auf den Plakaten in unzulässiger Weise mit Islamismus gleichgesetzt. „Odenwald gegen Rechts“ stellt klar, dass es rassistisch und diskriminierend ist, einzelne Gruppen aus der Gesellschaft ausschließen zu wollen. Ansichten über die Scharia könnten Gegenstand der Meinungsforschung sein. Im demokratischen Rechtsstaat, der die Trennung von Staat und Kirche vorschreibt und die freie Religionsausübung schützt, habe diese Form der Rechtsprechung aber keinen Platz. „Odenwald gegen Rechts“ zeigt sich besorgt darüber, dass Plakate mit harmlos wirkendem Inhalt mehrfach verbreitet werden. Umso deutlicher müsse sich die Zivilgesellschaft schützend vor Minderheiten und vor den Rechtsstaat stellen. An Sprach- und Bildmuster, wie sie auf den Plakaten zu sehen sind, dürfe sich die demokratische Gesellschaft nicht gewöhnen und ihr Eindringen in die Alltagssprache nicht zulassen.. „Odenwald gegen Rechts“ erinnert an den Literaturwissenschaftler Victor Klemperer (1881 bis 1960), der über „Die Sprache des Dritten Reiches“ gesagt hat: „Worte können sein wie winzige Arsendosen: sie werden unbemerkt verschluckt, sie scheinen keine Wirkung zu tun, und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.“ Verf.: Gunther Fuchs

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Bündnissitzung "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun" - online

vom 18. Dezember 2020

Am Dienstag, den 12. Januar 2021 findet unsere erste online-Bündnissitzung von 18.30 bis 20.00 statt. Die Einladung mit Einwahllink folgt.

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Telefonische Beratung Verschwörungsmysthiker

vom 18. Dezember 2020

Die Corona-Pandemie ist nicht nur für das Gesundheitswesen eine Belastungsprobe. Das Virus verändert das gesellschaftliche Leben und wirkt sich auf das Immunsystem der Demokratie aus. Beratung und Prävention sind die Stärken der Mitarbeiter, die im Demokratiezentrum in Heppenheim möglichen Gefahren für die Gesellschaft entgegenwirken. Im Dezember bietet das Zentrum jeweils mittwochs von 17 bis 19 Uhr telefonisch Rat und Hilfe. Unter der Nummer 06252 930623 werden Anrufe entgegengenommen. In einer Mitteilung wird erklärt, warum diese Form der Beratung in der vorweihnachtlichen Zeit angebracht erscheint. „Viele Menschen fühlen sich überfordert, sind schockiert oder irritiert. Das ist der Nährboden von Verschwörungsmythen“, heißt es in der Erklärung des Demokratiezentrums. Die Einschränkungen und Auflagen würden gerade in der dunklen Jahreszeit als Belastung empfunden, weil Begegnungen kaum möglich sind und Traditionen nicht gepflegt werden können. Das erhöhe die Gefahr einer „Pandemie-Müdigkeit“. Wer als Reaktion darauf die Abstands- und Hygieneregeln ignoriert, trägt dazu bei, dass sich das Virus weiter verbreitet. In einem solchen Teufelskreis sind keine Lockerungen in Sicht. Bekannt ist, dass Konflikte in der besinnlichen Zeit deutlicher hervortreten. Deshalb sehen die Mitarbeiter im Demokratiezentrum sowohl die Demokratie, als auch den familiären Frieden in Gefahr; vor allem dann, wenn die Ansichten über Ursachen und Wirkungen der Pandemie aufeinanderprallen. Die Telefon-Hotline soll dem Schwarz-Weiß-Denken entgegenwirken und Versöhnung ermöglichen, wo Meinungsverschiedenheiten über Sinn- und Unsinn von Corona-Auflagen bestehen. Strategien im Umgang mit Querdenkern können helfen, mit Vernunft der Verschwörung zu begegnen. Seit 2016 gibt es in Heppenheim die Regionalstelle Süd des Demokratiezentrums Hessen, die im Haus am Maiberg arbeitet, der Akademie für politische und soziale Bildung der Diözese Mainz. Workshops, Weiterbildungen, Vortrags- oder Diskussionsveranstaltungen sowie die mobile Beratung sind die regulären Angebote der Regionalstelle. Die Telefon-Hotline ist die Reaktion auf die verstärkte Nachfrage nach Beratung im Zusammenhang mit Verschwörungserzählungen. Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei.

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Bündnissitzung "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun"

vom 11. Oktober 2020

Zu seiner nächsten Sitzung am 20.10.2020 um 18.30 Uhr im Gasthof “Zum Deutschen Haus”, Bahnhofstr. 20, 64720 Michelstadt lädt das Bündnis “Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun” alle Interessierten herzlich ein

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Strafbare Beleidigung: Jörg Löw muss 300 Euro zahlen

vom 7. September 2020

MICHELSTADT. Der ehemalige Kreistagsabgeordnete Jörg Löw aus Brombachtal, der 2015 als Jörg Becker über die Liste der AfD in den Kreistag eingezogen war, muss wegen Beleidigung der Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion 300 Euro an das Odenwälder Frauenhaus zahlen. Auf Facebook hatte Löw die Odenwälder Sozialdemokraten als „rote Ratten“ und die Grünen als „Biomüll“ bezeichnet. Weiter hatte er ausgeführt: „Nicht einmal die NPD ist mir rechts genug“ und „Ich würde gern was ehrenamtlich tun, Henker, Scharfrichter oder so“. Der Kreistagsvorsitzende Rüdiger Holschuh (SPD) hatte zum Schutz der ehrenamtlichen Mandatsträger*innen Strafanzeige erstattet. Löw war auch mit seinen Facebook-Posts zu Corona-Krise und Impfwesen in den Fokus geraten. Als er hier den Davidstern, der symbolhaft für die Verbrechen Nazi-Deutschlands an den Juden steht, für seine Überzeugung von der Stigmatisierung der Impfgegner nutzte, stieß er damit auf starken Widerspruch. Führende Abgeordnete der SPD und die Initiative „Odenwald gegen Rechts-bunt statt braun“ stellten in Frage, ob jemand mit der Einstellung Löws in einem Parlament richtig aufgehoben sei. Auf diese Diskussion reagierte Löw dann mit seiner Mandatsniederlegung. Bei der Verhandlung, an der auch Mitglieder von Odenwald gegen Rechts und dem Deutschen Gewerkschaftsbund als Beobachter teilnahmen, wurde vom Staatsanwalt klargestellt, dass Beleidigungen oder Hetze nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt sind. Mit dem Rattenvergleich werde Menschen das Menschsein abgesprochen, „das haben schon die Nazis gemacht“, so der Vertreter der Staatsanwaltschaft, der auch auf das erhebliche Vorstrafenregister des Angeklagten verwies. Um einer drohenden Verurteilung wegen strafbarer Beleidigung zu entgehen, entschuldigte sich der Angeklagte beim Kreistagsvorsitzenden Rüdiger Holschuh. Gegen eine Zahlung von 300 Euro an das Odenwälder Frauenhaus wurde das Verfahren eingestellt. Löw fragte beim Gericht nach: „Darf es auch das Tierheim sein?“. Antwort des Richters: „Nein!“. Der Richter macht zugleich deutlich: „Beim zweiten Mal wird es keine Einstellung geben“. Der Rechtsanwalt von Herrn Löw hat an der Verhandlung nicht teilgenommen. Er teilte mit, dass es ihm nicht zuzumuten sei, „in einem Provinzhotel zu übernachten“.

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Bündnissitzung "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun"

vom 27. August 2020

Zu unserer nächsten Sitzung am 15.09.2020 um 18.30 Uhr laden wir alle Interessierten herzlich ein. Wir treffen uns unter Wahrung aller Hygienevorschriften im Gasthof “Zum Deutschen Haus”, Bahnhofstraße 20, 64720 Michelstadt. Wir freuen uns auf euer/Ihr Kommen!

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Zu viel des Guten: Löw legt Mandat im Kreistag nieder

vom 30. Juni 2020

Odenwälder Journal • Sandra Breunig • 24. Juni 2020

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Bündnissitzung "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun"

vom 21. Juni 2020

Unsere nächste Sitzung findet am 01.07.2020 um 18.30 Uhr im “Michelstädter Hof”, Rudolf-Marburg Straße 41, 64720 Michelstadt, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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Biedermann und Brandstifter

vom 31. Mai 2020

Die Initiative „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ hält es für untragbar, wie der fraktionslose Kreistagsabgeordnete Jörg Löw (vielen bekannt als Jörg Becker) in den sozialen Netzwerken agiert. Löw hat unter anderem einen gelben Davidstern mit der Aufschrift „nicht geimpft“ gepostet, wie er in den vergangenen Wochen bei den sogenannten Hygiene-Demos zu sehen war. Damit, so die Initiative, würden die Opfer des Holocaust beleidigt und die Verbrechen der Nazis verharmlost. Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, habe es mit den richtigen Worten umschrieben: „Mit Symbolen zu demonstrieren, die an den Holocaust erinnern, ist geschmacklos und verhöhnt die Opfer der Shoa“, schreibt Schuster auf der Internetseite des Zentralrats. „Odenwald gegen Rechts“ appelliert an die Bürger, darauf zu achten, wie sich Kreistagsabgeordnete in den sozialen Medien darstellen. Die Behörden sollten prüfen, ob die Verwendung des Davidsterns in dieser Form als strafbare Handlung zu werten ist. Verf.: Gunther Fuchs für Odenwald gegen Rechts

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Einladung zur Bündnissitzung

vom 20. Mai 2020

MICHELSTADT. Zu seiner Sitzung am 26.05.2020 im „Michelstädter Hof“, Rudolf-Marburg-Straße 41, 64720 Michelstadt, lädt das Bündnis “Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun” um 18.30 Uhr alle Interessierten herzlich ein. Themen des Abends werden die sogenannten „Hygienedemos“, Reichsbürger und Antisemitismus im Odenwald, sowie die Planung verschobener Veranstaltungen sein.
Informationen unter info@odenwald-gegen-rechts.de.

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Einladung zur Bündnissitzung

vom 20. Mai 2020

MICHELSTADT. Zu seiner Sitzung am 26.05.2020 im „Michelstädter Hof“, Rudolf-Marburg-Straße 41, 64720 Michelstadt, lädt das Bündnis “Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun” um 18.30 Uhr alle Interessierten herzlich ein. Themen des Abends werden die sogenannten „Hygienedemos“, Reichsbürger und Antisemitismus im Odenwald, sowie die Planung verschobener Veranstaltungen sein.
Informationen unter info@odenwald-gegen-rechts.de.

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Antisemitische Hetze und Schoa Relativierung

vom 19. Mai 2020

Impfgegnerinnen, Maßnahmen-Gegnerinnen, Faschistinnen, Verschwörungsideologinnen und andere demonstrieren seit einigen Wochen gegen die Pandemie-Maßnahmen. Während man auf der einen Seite den Unmut vieler über die derzeitige Situation verstehen kann – psychische Belastung, finanzielle Schäden und so weiter – so hört unser Verständnis an dem Punkt auf, wenn man Verschwörungsmythen und Corona-Verharmlosungen teilt und gemeinsam mit Faschist*innen „für das Grundgesetz“ demonstriert. Welche „Diktatur“ würde diese Demonstrationen zulassen, wobei die “Demonstranten” auch noch ungestraft alle Auflagen missachten dürfen?

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Gesicht zeigen - Stimme erheben

vom 16. März 2020

Diese Veranstaltung fällt dem Coronavirus zum Opfer!!

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Einladung zur Bündnissitzung

vom 8. März 2020

MICHELSTADT. Zu seiner Sitzung am 17.03.2020 im Gasthaus “Zum Deutschen Haus”, Bahnhofstraße 20, 64720 Michelstadt lädt das Bündnis “Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun” um 18.30 Uhr alle Interessierten herzlich ein. Themen des Abends werden die Straßenaktion „Gesicht zeigen – Stimme erheben“, die am 21.03.2020 im Rahmen der Wochen gegen Rassismus stattfindet, und die Vorbereitung weiterer Veranstaltungen im April, Mai und Juni 2020 sein. Informationen unter info@odenwald-gegen-rechts.de oder 06061 969911

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Fragt uns, wir sind die Letzten

vom 2. März 2020

Achtung -wichtige Mitteilung!!

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Fragt uns, wir sind die Letzten

vom 2. März 2020

Achtung -wichtige Mitteilung!!

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Fragt uns, wir sind die Letzten

vom 23. Februar 2020

Öffentliche Veranstaltung mit Überlebenden des nationalsozialistischen Terrors

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Bündnissitzung "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun"

vom 23. Februar 2020

Am 17.03.2020 um 18.30 Uhr im “Deutschen Haus”, Bahnhofstraße 20, 64720 Michelstadt Einladung mit Tagesordnung folgt.

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Gesicht zeigen - Stimme erheben

vom 23. Februar 2020

wir vom Bündnis „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ planen für die „Wochen gegen Rassismus 2020“ eine Straßen-Aktion in der Michelstädter Fußgängerzone, wo wir gemeinsam mit vielen gesellschaftlichen Akteuren ein deutliches Zeichen gegen Rassismus setzen wollen.

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„Politischer Dammbruch in Thüringen“

vom 6. Februar 2020

05.02.2020 Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) im Odenwaldkreis und das Bündnis “Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun” sind entsetzt über die Ereignisse im Nachbarbundesland Thüringen: „Erstmals haben FDP und CDU zusammen mit der AfD einen Ministerpräsidenten ins Amt befördert, nachdem CDU und FDP noch im Wahlkampf jegliche Zusammenarbeit mit der AfD ausdrücklich ausgeschlossen hatten. Das ist ein durch nichts zu rechtfertigender politischer Dammbruch, ein schwarzer Tag für die Demokratie, für Thüringen und die gesamte Bundesrepublik und ein skandalöser Wort- und Vertrauensbruch, der die Bundespolitik noch lange beschäftigen wird“, so DGB Kreisvorsitzender Harald Staier (Höchst) und DGB Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt). „Die Wahl eines Regierungschefs gemeinsam mit den Faschisten der Höcke-AfD ist ein brandgefährliches Spiel mit dem Feuer“, machen Raupp und Staier deutlich. „Aus der deutschen Geschichte lernen heißt: Kein Paktieren mit Faschisten. Mit Nazis und Antisemiten kann es keine Zusammenarbeit geben. Die Verteidigung der Demokratie erfordert eine sehr klare und sehr deutliche Abgrenzung nach rechts. Dort stehen die Feinde der Demokratie“.

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Bündnis gegen Erwin- Hasenzahl - Straße

vom 26. Januar 2020

MICHELSTADT Das Bündnis „Odenwald gegen Rechts-bunt statt braun“ begrüßt, dass der Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss der Stadt Michelstadt auf Anregung der „Grünen“ in seiner Sitzung am 23.01.2020 den Vorschlag zurückgewiesen hat, eine Straße nach dem früheren Bürgermeister Erwin Hasenzahl zu benennen. Bereits 1933 ist Erwin Hasenzahl nicht nur Mitglied der NSDAP geworden, sondern hat sich auch freiwillig der SS angeschlossen und sich dort höhere Dienstgrade erworben. Diese zwölf Jahre seines Lebenslaufs können auch von noch so hohen Verdiensten nicht aufgewogen werden. Die SS spielte bekanntlich eine Schlüsselrolle bei der Organisation sowie der Durchführung des Nazi-Terrors und dessen Mördermaschinerie. Dass man in der Vergangenheit Erwin Hasenzahl wegen seiner Verdienste ab 1954 zum Ehrenbürger ernannte sowie eine Halle nach ihm benannte, ist dem früheren weniger kritischen Zeitgeist geschuldet und eigentlich der Ehrungen genug. Es ist nicht einzusehen weshalb nach Berücksichtigung der Historie jetzt auch noch weiterhin unreflektiert eine Straße nach ihm benannt werden sollte. Wir hoffen, dass auch die Stadtverordnetenversammlung Letzteres zurückweist.

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„Politischer Totalausfall im Kampf gegen die rechtsextreme Bedrohung“

vom 2. Januar 2020

Scharfe Kritik des DGB Odenwaldkreis zum „Nein“ der CDU Brensbach zum Beitritt der Gemeinde zum Bündnis Odenwald gegen Rechts - Lob für die Initiative junger Menschen und für Bürgermeister Rainer Müller und die SPD

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"Deutschland, gute Nacht!"

vom 1. Januar 2020

Der rechte Mob zieht durch die Stadt, “Kanaken raus”, grölen sie im Chor. Manch einer streckt ganz unverblümt zum Hitlergruß den Arm empor. Helle Haut jagt dunkle Haut über die Straßen hasserfüllt, während die Meute applaudiert und unmenschliche Parolen brüllt.

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AfD-Angriff auf Nazigegner

vom 18. Dezember 2019

Antifaschisten als „rote SA” bezeichnet

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Odenwald gegen Rechts lädt ein

vom 6. Dezember 2019

MICHELSTADT. Zu seiner ersten Sitzung im Neuen Jahr lädt das Bündnis “Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun” alle Interessierten herzlich ein. Wir treffen uns am 08. Januar 2020 im Gasthaus “Zum Deutschen Haus” , Bahnhofstraße 24, 64720 Michelstadt. Hauptthema des Abends wird der Veranstaltungsplan für 2020 sein.

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Für Menschlichkeit und gegen Antisemitismus und rechte Hetze

vom 14. Oktober 2019

„Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ nimmt Stellung zu Terror in Halle

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Bündnissitzung "Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun"

vom 13. Oktober 2019

12.11.2019 um 18.30 Uhr im Deutschen Haus, Michelstadt

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Faschismus? Das war einmal!?

vom 13. Oktober 2019

Das ist die Verirrung vergangener Generationen und heute gar nicht mehr möglich? So zumindest ist die landläufige Meinung unter den Schülern des Gymnasiallehrers Rainer Wenger (Jürgen Vogel). Damit kann sich Herr Wenger nicht abfinden. Er startet in seiner Klasse ein Experiment, das den Schülern die Entstehung einer Diktatur am eigenen Leibe vor Augen führen soll. Die Schüler sollen eine Organisation formen, in der Begriffe wie Disziplin und Gemeinschaft die wichtigsten Güter sind. Er selbst ernennt sich zum Anführer der Bewegung und tauft sie: Die Welle. Doch wo Gemeinschaft ist, gibt es schnell auch diejenigen, die nicht dazu gehören wollen oder sollen. Schon wenige Tage nach Beginn des Experiments, werden diese Außenseiter von den Mitgliedern der Welle gemobbt, gehänselt und es kommt noch schlimmer. Wenger muss erkennen, dass er die Kontrolle über das Experiment zunehmend verliert und dass die Lektion für seine Schüler auch ihn unvorbereitet trifft. Die Welle ist die Verfilmung des Romans von Morton Rhue. Dieser geht wiederum auf eine reale Begebenheit zurück: Ein Experiment, das 1967 unter dem Namen ‘The Third Wave’ in Kalifornien stattfand. Das Bündnis „Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun“ lädt in Kooperation mit dem DGB und der Gemeinde Brensbach zu einer Vorführung dieses hochaktuellen Films am 07.11.2019 um 19.00 Uhr in die Kulturhalle des Gemeindezentrums, Ezyer Straße 5, 64395 Brensbach ein. Der Eintritt ist frei.

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Kleine Frau - was nun? Der Weg in die Weimarer Republik

vom 30. September 2019

Chawwerusch kommt am 18. Oktober 2019 erneut nach Michelstadt und zeigt ein spannendes Theaterstück über die erste Demokratie in Deutschland Nach der erfolgreichen Aufführung des Theaterstücks „Maria hilf“ im Mai 2019 mit fast 250 Besucher/innen kommt das Chawwerusch-Theater erneut in den Odenwaldkreis. Am Freitag, dem 18. Oktober 2019, 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) wird in der Odenwaldhalle in Michelstadt das Theaterstück „Kleine Frau - was nun? Der Weg in die Weimarer Republik“ gezeigt.

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Einladung zur Bündnissitzung

vom 16. September 2019

Das Bündnis „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ lädt alle Interessierten zu seiner Sitzung am Mittwoch, den 18.09.2019 um 19.30 Uhr ins Gasthaus „Zum Deutschen Haus“, Bahnhofstraße 22, 64720 Michelstadt herzlich ein. Die Interkulturellen Wochen (IKW) 2019, bilden den Schwerpunkt des Abends. Die Beiträge unseres Bündnisses zur IKW umfassen die Doppel-Ausstellung „Hass vernichtet – Nächstenliebe verbindet“, die noch bis zum 20.09.2019 werktags von 14.00 – 19.00 Uhr in der Aula der TLS (Theodor-Litt-Schule) in Michelstadt zu sehen ist. Die Vorführung des hochaktuellen Films „Die Welle“ erfolgt am 25.09. um 19.00 Uhr im Stadtmuseum in der Kellerei in Michelstadt. Bei der Aktion „Vielfalt auf dem Marktplatz“, die am 21.09. von 14.00 bis 18.00 Uhr vor dem Alten Rathaus in Michelstadt stattfindet, werden wir mit einem Infostand und dem „Anti-Rassismus-Fahrrad“ vertreten sein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Faschismus? Das war einmal!?

vom 16. September 2019

Das ist die Verirrung vergangener Generationen und heute gar nicht mehr möglich? So zumindest ist die landläufige Meinung unter den Schülern des Gymnasiallehrers Rainer Wenger (Jürgen Vogel). Damit kann sich Herr Wenger nicht abfinden. Er startet in seiner Klasse ein Experiment, das den Schülern die Entstehung einer Diktatur am eigenen Leibe vor Augen führen soll. Die Schüler sollen eine Organisation formen, in der Begriffe wie Disziplin und Gemeinschaft die wichtigsten Güter sind. Er selbst ernennt sich zum Anführer der Bewegung und tauft sie: Die Welle. Doch wo Gemeinschaft ist, gibt es schnell auch diejenigen, die nicht dazu gehören wollen oder sollen. Schon wenige Tage nach Beginn des Experiments, werden diese Außenseiter von den Mitgliedern der Welle gemobbt, gehänselt und es kommt noch schlimmer. Wenger muss erkennen, dass er die Kontrolle über das Experiment zunehmend verliert und dass die Lektion für seine Schüler auch ihn unvorbereitet trifft. Die Welle ist die Verfilmung des Romans von Morton Rhue. Dieser geht wiederum auf eine reale Begebenheit zurück: Ein Experiment, das 1967 unter dem Namen ‘The Third Wave’ in Kalifornien stattfand. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen lädt das Bündnis „Odenwald gegen Rechts - bunt statt braun“ in Kooperation mit dem DGB und der Stadt Michelstadt zu einer Vorführung dieses hochaktuellen Films am 25.09.2019 um 19.00 Uhr in das Stadtmuseum in der Kellerei, Storchenwinkel 3, 64720 Michelstadt ein. Der Eintritt ist frei.

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Einladung zur Bündnissitzung

vom 9. August 2019

Das Bündnis „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ lädt alle Interessierten zu seiner Sitzung am Mittwoch, den 14.08.2019 um 19.30 Uhr ins Gasthaus „Zum Deutschen Haus“, Bahnhofstraße 22, 64720 Michelstadt herzlich ein. Die Vorbereitungen für die Interkulturelle Woche (IKW) 2019, bilden den Schwerpunkt des Abends. Die geplanten Beiträge unseres Bündnisses zur IKW umfassen die Ausstellung „Hass vernichtet“ verbunden mit mehreren Schülerworkshops in der TLS (Theodor-Litt-Schule) in Michelstadt. Die Ausstellungseröffnung mit der Aktivistin Irmela Mensah-Schramm ist am 11.09.2019 um 18.00 Uhr. Die Vorführung des Films „Die Welle“ erfolgt am 25.09. um 19.00 Uhr im Stadtmuseum in der Kellerei in Michelstadt. Bei der Aktion „Vielfalt auf dem Marktplatz“, die am 21.09. von 14.00 bis 18.00 Uhr vor dem Alten Rathaus in Michelstadt stattfindet, werden wir mit einem Infostand und dem „Anti-Rassismus-Fahrrad“ vertreten sein. Weiterhin wird u.a. die Teilnahme an der Demonstration zum Antikriegstag (1.9.) in Frankfurt geplant. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Nähere Informationen unter 06061 969911.

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„Auf dem rechten Auge blind“

vom 13. Juli 2019

„Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ nimmt Stellung zum Mord an Walter Lübcke

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Einladung zur Bündnissitzung

vom 4. Juni 2019

Einladung zur Bündnissitzung

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Odenwald gegen Rechts und DGB Odenwaldkreis verurteilen Hakenkreuz- Schmiererei an der jüdischen Synagoge in Michelstadt

vom 13. April 2019

DARMSTADT - Nach dem Rufen verfassungsfeindlicher Parolen und dem Zeigen des Hitlergrußes endete der Donnerstag für einen 46 Jahre alten Mann zunächst im Polizeigewahrsam. In der Nacht, kurz vor 24 Uhr, hatten Zeugen die Polizei verständigt. Der 46-Jährige hatte, offenbar infolge erheblichen Alkoholkonsums, im Bahnhofsbereich lautstark durch sein Verhalten die Aufmerksamkeit von Bahnreisenden auf sich gezogen. Die hinzugeeilten Beamten des 2. Polizeireviers nahmen den Beschuldigten sofort fest und brachten ihn zur Wache. Dort wurde er am frühen Donnerstagmorgen, nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen, wieder auf freien Fuß gesetzt. In gleich mehreren Strafverfahren, wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und des Verdachts der Volksverhetzung, wird er sich nun zukünftig verantworten müssen. In diesem Zusammenhang hatte der Staatsschutz die weiteren Ermittlungen übernommen und die Verfahren eingeleitet.

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