Für Menschenrechte und Demokratie

Wir sind eine Initiative Odenwälder Bürgerinnen und Bürger, die sich am 04. Oktober 2006 gebildet hat. Unmittelbarer Anstoß waren die im Sommer angekündigten Neonazi-Aufmärsche im Odenwald. Wir wollen auf einer möglichst breiten gesellschaftlichen Basis viele Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und andere Organisationen für eine Mitarbeit gewinnen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, intolerantes Verhalten, Gewalt, Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nachhaltig zu bekämpfen.

Wir wollen eine kritische Auseinandersetzung mit den Ursachen anstoßen.

Wir freuen uns über Menschen, die auch daran interessiert sind und diese Ziele teilen.

Machen Sie mit!

Rechtsextreme können nur da laut sein, wo wir zu leise sind.

1. Odenwälder Cryptoparty

04. Mai 2018, 17.00 Uhr
AWO Mehrgenerationenhaus, Kellereibergstraße 4, 64720 Michelstadt

Beim politischen Engagement jeder Art ist es essentiell wichtig, die Sicherheit der eigenen Daten im Blick zu behalten. Gerade jüngere Aktivisten, die die teilweise militanten Rechtsradikalen beim Verbreiten ihrer menschenverachtenden Propaganda hindern wollen, brauchen mehr Knowhow in Puncto Datenschutz, um nicht durch vermeidbare Fehler selbst zur Zielscheibe von Neonazis zu werden.

Todesopfer rechtsradikaler Gewalt im Fokus

Höchst im Odenwald 19.03.2018                            Von Gabriele Lermann 

VERNISSAGE Bündnis „Odenwald gegen Rechts“ präsentiert im Höchster Bürgerhaus eine eindrucksvolle Schau

HÖCHST - Eine Ausstellung, die nicht nur Information, sondern vor allem eine Mahnung ist, zeigt das Bündnis „Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun“ derzeit im Höchster Bürgerhaus. Unter dem Titel „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt in Deutschland seit 1990“ wird an Menschen erinnert, die aus rassistischen und faschistischen Gründen ermordet wurden. Auf ganze 189 Todesopfer aus den Jahren 1990 bis 2014 weist die Ausstellung, die vom Bündnis selbst erarbeitet wurde, hin.

Auch NSU-Morde werden thematisiert.

Aus dem Nichts

im Kino Höchstam Samstag, den 17.03.2018 um 17.00 Uhr.

Freigegeben ab 12 Jahre.

Der Eintritt ist frei

Der  Spielfilm von Fatih Akin aus dem Jahr 2017 wurde durch das 2004 von der Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verübte Nagelbomben-Attentat in Köln inspiriert.

„Warum ich erzähle…“

 

   Foto: Bistum Mainz<!--break->    

  

Wenn die Jüdin Maria Stroińska aus ihrem Leben erzählt, hört man eine Stecknadel fallen. Sie hat als Kind den Holocaust überlebt und setzt sich heute unermüdlich als Mahnerin ein, damit das oft gehörte „Nie wieder“ keine Floskel bleibt.

Ausstellung "Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990"

Die Todesopfer der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) sind einer breiten Öffentlichkeit bekannt, auch an die tödlichen Brandanschläge von Mölln und Solingen erinnern sich viele. Den meisten ist nicht bekannt, dass mindestens 200 Menschen seit 1990 rechter Gewalt zum Opfer fielen.

Offener Brief an den Präsidenten der Eintracht Ffm

 

 

 An die

 Eintracht Frankfurt e.V.

 Herrn Präsident Peter Fischer

Mörfelder Landstr. 362

60528 Frankfurt/Main 

    

 

 

               13.01.2018

 Haltung des Eintracht-Präsidenten zum  Umgang mit der AfD

Sehr geehrter Herr Fischer,  

in der Frankfurter Rundschau vom 6. Januar 2018 haben wir Ihre Stellungnahme zu Ihrer Einstellung gegenüber der AfD und deren Anhängern gelesen. Sie trifft bei unserem Bündnis, das sich seit über 11 Jahren für Menschenrechte und Demokratie und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzt, auf große Zustimmung.

Wir möchten Sie darin bestärken, auch bei möglichen Einflussnahmen seitens der AfD bei Ihrer weltoffenen und toleranten Haltung zu bleiben.

Dem Zitat von Petra Roth "Ich wünsche mir mehr Peter Fischers" schließen wir uns uneingeschränkt an.

 

Mit freundlichen Grüßen

Odenwald gegen Rechts – bunt statt braun  

Ein Appell an die Menschen Europas

OE 19.09.2017 Gabriele Lermann

Ausstellung: Amnesty International zeigt anhand einer Wanderausstellung die Situation an Europas Grenzen  

AI-Referentin Ingeborg Heck-Böckler erklärt ihre Ausstellungswände. Im Vordegrund (von links) Aristide Sambou, Koordinator der IKW Odenwald, Hussein Aljak, in Höchst lebender syrischer Flüchtling, dahinter (von links) Harald Staier von Odenwälder Bündnis gegen Rechts und der erste Gemeindebeigeordnete Karl-Heinz Amos.

 

Höchst. Bilder, Fakten und Daten, die tief berühren, zeigt derzeit eine Ausstellung der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ (AI) im Höchster Rathaus. Bei gutem Zuspruch fang die Vernissage am vergangenen Donnerstag statt. 

„Europa was machst du an deinen Grenzen“ titelt die Wanderausstellung, die das Odenwälder Bündnis gegen Rechts im Rahmen der Interkulturellen Woche nach Höchst geholt hat.

Kontinuierlich stark gegen rechtes Gedankengut

 

 

                  Peter Rittmeyer (von links), Michael Reuter, Irmhild Rittmeyer, Jutta Emig, Harald Staier,

                  Eva Heldmann, Elke und Klaus Peter Rösler, Jörg Springer, Rüdiger Holschuh und

                  Staatssekretär Christian Lange. Foto: Odenwald gegen Rechts

 

Gabriele Lermann

Preisverleihung: Bündnis „Odenwald gegen Rechts – Bunt statt Braun“ vom Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet.  

Odenwaldkreis/Heidelberg. „Engagement für unsere Demokratie ist unabdingbar". Anlass gibt dieser Leitsatz dem Bündnis für Demokratie und Toleranz (BfDT), im Jahr 2000 vom Bundesministerien des Innern und der Justiz gegründet, alljährlich Initiativen, Vereine und Gruppen für besonders nachhaltiges Engagement auszuzeichnen. Am Montag, 3. Juli, fand die Preisverleihung  für den Südeutschen Raum des Wettbewerbes 2016 in Heidelberg statt.

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